Die Info-Reihe: "Perlen der Weisheit", Heft 1
"Was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst?"
(Ps. 8,5)
"Der Mensch ist Gott in Gott. Was soll das heissen? Die Seele im Menschen und
Gott sind ein und dasselbe !" Heinrich Seuse (Suso) (ca 1295-1366, deutscher
Mystiker)
GOTT und Mensch
Aus Weisheitszitaten von Sai Baba ausgewählt von Annrose Künzi
und nach Themen sinngemäss geordnet von A. Rajmon.
I. Die Wahrheit von Gott und Mensch
II. Was uns Gott näher bringt
III. Was uns von Gott fern hält
Die vorliegende spirituelle Botschaft entspricht vollkommen der christlichen
Jesu-Lehre und ist eine Kostprobe der zukünftigen
Religion der universellen Weisheit und Liebe,
der Ordnung, die die ganze lebendige Schöpfung auf Grund der Weisheits- und
Liebesgesetze zusammenhält und regiert.
Die Identität der Zitate mit der christlichen Gotteslehre darf uns nicht
überraschen, denn ihr Vermittler, der indische Heilige Sai Baba, gehört nach
seiner eigenen Aussage zur Quelle dieser Lehre (der höchsten Ebene der Geistigen
Hierarchie unseres Planeten), gleich wie die Gottesboten und Gründer anderer
Weltreligionen.
Die Vision einer friedlichen, die ganze Welt umspanenden göttlichen Ordnung, ist
auch das Programm und Ziel der zukünftigen Religionswissenschaft. Für dieses
Ziel, die friedliche Zukunft der menschlich vereinten "Mutter Erde", sollen wir
uns mit allen Menschen des guten Willen zusammenschliessen und begeistert
mitarbeiten.
Die vorgestellten Zitate erinnern uns u.a. auch daran, dass wir alle Kinder des
"Einen" himmlischen Vaters sind und zu seinem geistigen Körper gehören. Das
Gute, sowie das Böse, das wir einem Fremden zufügen, tun wir eigentlich nur uns
selber an. Möge der Christus in uns das innere Auge der Angehörigen von
verfeindeten Glaubensgruppen öffnen, die Einheit aller Religionen erkennen und
diese in brüderlichen Eintracht in Praxis vorleben .
.Du solltest zwischen der äusseren sichtbaren Form, die dein Auge sehen kann,
und der inneren Wahrheit (Gott), von der diese Form nur ein Symbol ist, gut
unterscheiden können."
LERNT GEISTIG ZU SEHEN !
(aus "Christus in Dir")
Ausgabe Septembert 2003
Inhalt Seite
I. Die Wahrheit von Gott und Mensch 2
1.1 Gott 2
1.2. Mensch 4
II. Was uns Gott näher bringt 7
2.1. Liebe 7
2.2. Dienst an Gott 8
2.3. Mutterschaft 9
2.4. Gottes-Gnade 9
2.5. Gottes-Name 10
2.6. Meditation 11
III. Was uns von Gott fern hält 11
3.1. Egoismus und seine Früchte 11
3.2. Das Streben nach höherem Lebensstandard und Macht 12
3.3. Mangelhaftes Gottvertrauen, böse Zunge 13
3.4. Irrtümer beim Wünschen und Lernen 14
3.5. Falsche Lebenseinstellung 15
Zur Person von Satya Sai Baba 16
Info-Hefte 16
Quellen-Hinweise im Internet 16
I. Die Wahrheit von Gott und Mensch
1.1. GOTT
Gott ist allgegenwärtig. Benehmt euch also nicht anders, wenn ihr nicht in
meiner Nähe seid. Seid euch immer und überall der Gegenwart Gottes bewusst. Seid
wachsam, selbst wenn ihr kleine Aufgaben erfüllt. Bewahrt die Stille in der
Tiefe eures Herzens wie auch nach aussen hin.
Euer Körper ist der Tempel Gottes. Der Körper ist der Tempel der individuellen
Seele; die Welt ist der Tempel der universalen Seele. Die Natur ist Gottes
Gewand. Der einzige freie Wille ist Gottes Wille. Gott ist die Antriebskraft in
jedem Menschen. Er steht hinter allen guten Impulsen und hinter allen nützlichen
Eigenschaften.
Meine Macht ist unermesslich. Meine Wahrheit ist unerklärlich, unergründlich. Es
gibt nichts, was ich nicht sehe, keinen Ort, zu dem ich den Weg nicht wüsste,
kein Problem, das ich nicht lösen kann. Ich bin die Gesamtheit, ich bin alles.
Der Mensch preist Gottes Allgegenwart, Allwissen und Allmacht, aber er verkennt
Seine Gegenwart in ihm selber.
Ich handle manchmal so, als ob ich euch auf Distanz halten würde. Das geschieht
nur, um euch schneller zu erneuern. Wenn ein Strassenstück ausgebessert wird,
nehme ich eine Umleitung und benütze dieses Teilstück eine Zeitlang nicht. Das
Ziel ist, die Reparaturarbeiten rascher voranzubringen, damit ich diese Strasse
wieder benutzen kann.
Wo immer du gehst, ich bin dort. Mit wem auch immer du verkehrst, ich bin in
dieser Person. Ich bin in jedem. Durch jeden werde ich antworten. Du kannst mich
nicht an einem Ort sehen und an einem andern nicht, denn ich fülle den ganzen
Raum aus. Du kannst mir nicht entkommen oder etwas im Geheimen tun.
Das Leben ist eine Brücke über den Ozean des Wandels. Gehe darüber, aber baue
kein Haus darauf. Trägheit und Faulheit werden euch unbarmherzig zu Boden
ziehen. Darum müsst ihr immer wachsam und aktiv sein. Bringt mir die Abgründe
eures Gemütes, ganz gleich, wie grotesk sie sind, ganz gleich, wie verwüstet
durch Zweifel und Enttäuschungen.
Alle sind eins, und wenn einige das nicht glauben, grenzen sie ihren Teil im
Ganzen ab und setzen sich selber in diesem Teil gefangen. Die Entfernung
zwischen euch und Gott ist dieselbe wie zwischen euch und euch selbst. Wenn
jemand weit entfernt von sich selbst ist, dann ist auch Gott weit entfernt von
ihm. Also müsst ihr euch selbst nahe kommen. Aus meiner Sicht gibt es keine
Atheisten, alle existieren durch und für den Herrn. Wer die Sonne verleugnet,
bringt sie nicht zum Verschwinden.
Öffne dein Herz dem Schmerz, so wie du es der Freude öffnen würdest, denn er ist
mein Wille, von mir zu deinem Wohle ausgearbeitet. Heisse ihn als
Herausforderung willkommen. Wende dich nach innen und schöpfe Kraft, ihn zu
ertragen und Nutzen aus ihm zu ziehen. Seid vorsichtig mit dem Erfolg, den ihr
bei der Entwicklung von Tugenden und guten Gewohnheiten erzielt habt. Oft wird,
was hart errungen wurde, durch schlechte Gesellschaft, Kritiksucht, Faulheit
oder seichtes Geschwätz wieder vergeudet.
Gebrauche all deine Talente, um anderen zu dienen; das ist die beste Art, dir
selber zu dienen, denn die andern und du, ihr seid eine Einheit. Erinnert euch
daran, dass ihr euch verkörpert habt, um das Ende dieser Zyklen von Geburt und
Tod herbeizuführen. Benutzt den Körper als Werkzeug zu diesem Zweck.
Erniedrigt euch nicht, indem ihr euch für schwach, sündig, eingebildet und böse
haltet. Vergesst nicht, dass, wenn ihr euch selbst erniedrigt und verurteilt,
ihr auch mich, der ich euer inneres Selbst bin, erniedrigt und verurteilt. Ihr
müsst frei sein, nicht nur von Furcht, sondern auch von Hoffnung und Erwartung.
Vertraut meiner Weisheit. Ich mache keine Fehler. Liebt meine Unbestimmtheit,
denn sie ist kein Fehler. Sie ist meine Absicht und mein Wille. Denkt daran:
Nichts geschieht ohne meinen Willen. Am glücklichsten bin ich, wenn ein Mensch,
der eine schwere Bürde von Unglück zu tragen hat, zu mir kommt. Denn er braucht
das, was ich zu geben habe, am nötigsten. Ich gebe euch, was ihr euch wünscht,
damit ihr euch einmal das wünschen mögt, was zu geben ich gekommen bin.
Verschwendet nicht eure Kraft mit dem Versuch, mich zu verstehen. Es ist
ausserhalb eurer Reichweite, mich zu verstehen. Nur wenn es euch gelingt, euch
selber zu erkennen, dann könnt ihr auch mich erkennen.
Ihr seid alle einzelne Perlen, die auf einer Schnur aufgereiht. sind: Gott.
1.2. Der Mensch
Es gibt vier Dinge, für die sich ein Mensch interessieren muss: Wer bin ich? (-
Gott in Gott.) Woher bin ich gekommen? (- von Gott) Wohin gehe ich?- (zu Gott)
Wie lange werde ich hier sein? (- solange Gott es will)
Grundgenommen wandert der Mensch durch alle seine Inkarnationen von sich selber
zu sich selber, angetrieben durch Gottes Vorsehung und Gottes Willen. Was er
dabei gewinnt, ist die Erweiterung seines individuellen Bewusstseins. Dadurch
erweitert sich auch das ganze Gottes-Bewusstsein, denn alles, was der Mensch für
sich selbst tut, tut er auch für die Ganzheit - für Gott.
Ich bin Gott, wenn ich allein bin, sonst bin ein Kind unter Kindern, ein Student
unter Studenten, eine Frau unter Frauen und ein Mann unter Männern. Kommt zu mir
ohne Furcht, es ist euer Recht. Vielleicht seht ihr mich heute zum ersten Mal,
aber ihr seid alle alte Bekannte für mich. Ich kenne euch durch und durch.
Ihr Körper ist das Haus, das euch zur Miete gegeben wurde; der Besitzer ist
Gott. Lebt darin, solange Er es will, dankt Ihm und zahlt Ihm die Miete des
Glaubens und der Hingabe. Wenn ihr einmal eure Bemühungen in der Welt aufgegeben
und losgelassen habt, dann fällt ihr in seine liebenden Arme.
Glaubt fest daran, dass der Körper der Wohnsitz Gottes ist und dass die Nahrung,
die ihr verspeist, das Opfer ist, das ihr eurem Gott darbringt; dass ein Bad die
zeremonielle Waschung des göttlichen Geistes in euch darstellt; dass der Boden,
auf dem ihr geht, Sein Grund und Boden ist; dass der Kummer, den ihr erfährt,
Seine Lektion ist, damit ihr aufmerksamer auf eurem Pfad weiterschreitet.
Das Menschenleben ist wie ein Eisberg, der fortwährend abschmilzt. Bevor er ganz
geschmolzen ist, muss die Wahrheit verwirklicht werden. Benutzt euer Leben dazu,
in die Göttlichkeit einzugehen. Nur dann könnt ihr sagen, dass euer Leben sich
gelohnt hat. Was uns im Leben begegnet, ist Schicksal. Wie wir ihm begegnen,
hängt von unserem Bemühen ab. Wenn ihr Gutes tut, erhaltet ihr Gutes von den
Menschen eurer Umgebung und vom universalen Wesen, Gott. Wenn ihr Schlechtes
tut, erhaltet ihr Schlechtes. Das Göttliche widerhallt, widerspiegelt und
reagiert nur; Gott hat keine Lieblinge und keine Vorurteile.
Alle Disziplinen bezwecken die Reinigung des Herzens, und sobald es rein ist,
leuchtet die Wahrheit augenblicklich in ihm auf. Euch fest in der Wahrheit zu
verankern braucht eine lange und systematische spirituelle Übung, fängt doch
endlich an! Denn ein Leben ohne Wahrheit ist ebenso nutzlos wie ein Mensch ohne
Atem und wird nur zu einer Wohnstätte von Streit und Kummer. Als Studierende der
Wahrheit solltet ihr lernen, wie man sich in den Strudeln des Lebens erfolgreich
behauptet und wie man lebt, ohne anderen Schmerz zuzufügen und ohne selbst
Schmerz zu erleiden.
Wahrheit ist dein Vater. Liebe ist deine Mutter. Weisheit ist dein Sohn. Friede
ist deine Tochter. Hingabe ist dein Bruder, und geistige Sucher sind deine
Freunde. Ein reines Herz, ein gereinigter Geist, ein gotterfülltes Bewusstsein
werden dir helfen, die Stimme Gottes in dir zu vernehmen. Sei wahr. Sei gerecht.
Sei ruhig. Sei Liebe.
Gott verleugnet niemanden; nur du bist es, der Gott verleugnet.
Es gibt zwei Pflichten, welche der Mensch erfüllen muss: Die eine ist, für das
Wohl der Welt zu arbeiten; die andere ist, für die Befreiung des Bewusstseins zu
arbeiten. Erstere wird wegfallen, wenn ihr einmal spirituelle Reife erlangt
habt. Für die wahrhaft Mitfühlenden gibt es keinen Frieden, denn die
Mitfühlenden tragen die Bürde der Schmerzen dieser Welt.
Der Sinn deines Lebens ist es, in der Liebe zu wachsen, die Liebe auszuweiten
und mit Gott, der Liebe ist, eins zu werden, und das geschieht am besten durch
Dienen. Der Sinn und das Ziel von Erziehung ist es zu lernen, wie man lebt,
nicht, wie man seinen Lebensunterhalt verdient. Ein Körper, der nicht dazu
benutzt wird, anderen zu dienen, ist nichts weiter als eine Leiche.
Warum sorgt ihr euch, wenn Gott, um ein hübsches Juwel aus euch zu machen, euch
erhitzt und einschmilzt, schneidet und meisselt und eure Schlacken im Feuer des
Leidens entfernt? Je näher und lieber ihr mir seid, desto grösser sind eure
Aussichten, verbrannt zu werden. Ihr seid wie ein Kuchen. Ich rühre, knete,
schlage, winde und backe. Ich bin gekommen, um euch zu erneuern und umzuwandeln.
Die Eigenschaft, Gleichmut in allen Lebenslagen zu bewahren, ist ein kostbarer
Schatz. Geduld ist alle Stärke, die ein Mensch braucht. Es gibt kein grösseres
Glück als Zufriedenheit. Wo Rechtschaffenheit im Herzen wohnt, da zeigt sich
Schönheit im Charakter. Wo Schönheit im Charakter ist, da ist Harmonie im Heim.
Wenn Harmonie im Heim ist, dann herrscht Ordnung in der Nation. Wenn Ordnung in
der Nation ist, herrscht Friede in der Welt.
Gib nie Gott auf, indem du Ihn für deine Probleme verantwortlich machst. Glaube
lieber, dass die Probleme dich Gott näher bringen. Ergreife Gott mit der rechten
und die Welt mit der linken Hand. Nach und nach wird der Griff der linken sich
lockern und lösen. Habe Vertrauen, dass die Wahrheit dich am Ende retten wird;
halte an ihr fest, ganz gleich, was geschehen mag.
Heisst jede Gelegenheit zum Helfen und Trösten willkommen. Ermutigt andere auf
dem spirituellen Pfad. Seid demütig, Seid nicht stolz auf euren Status, eure
Bildung oder euren Rang. Den Tag mit Liebe zu füllen, ist der schnellste Weg zu
Gott. Entwickelt Wahrheit und Liebe, dann braucht ihr nicht einmal mehr zu mir
zu beten. Alles wird euch ungefragt gegeben werden.
Setzt mich in allem an die erste Stelle, dann wird euch alles dazu gegeben
werden. Seid ruhig. Krampfhaftes Bemühen bringt nichts ein. Es hinterlässt in
euch nur Erschöpfung und Enttäuschung, weil ihr dem Ziel nie näher zu sein
scheint. Lernt, einfach zu sein. Sei willens, nichts zu sein. Lass alle
Gegensätze in deiner Neutralität versinken. Schreite mit erhobenem Kopf auf
dieser Erde, schwinge dich im Geist in die Höhe und liebe mit weitem, offenem
Herzen. Glaube an dich selbst und an Gott in dir. Dann wird alles gut gehen.
Erziehung ohne Charakter, Wissenschaft ohne Mitgefühl und Wirtschaft ohne Moral
sind nutzlos und gefährlich. Der Massstab, an dem die Veredelung eines Menschen
gemessen wird, ist die Sinneskontrolle. Das Herz zu reinigen, ist das innere
Ziel aller Disziplinen. Der Mensch muss die Sicht der Gleichheit und
Gerechtigkeit haben, denn Gott ist in jedem Geschöpf. Ihr musst deswegen alle
Wesen mit ebenso viel Liebe und Vertrauen betrachten, wie er für sich selbst
empfindet. Wie könnt ihr dann irgendeinem Lebewesen Schmerzen zufügen?
Es gibt nichts Böses in der Schöpfung, nicht einmal einen winzigen Teil. Das
Böse erscheint nur so durch eine fehlerhafte Sichtweise. Die Schöpfung nimmt die
Farbe der Brille an, welche der Mensch trägt. In sich selbst ist sie ewig rein
und heilig.
Ich will nicht, dass ihr mich preist; ich werde zufrieden sein, wenn ihr euch
auf mich verlasst. Ich erwarte nicht, dass ihr mich verdient. Ich erwarte nur,
dass ihr mich braucht. Lauft nicht Gurus nach, die selber unter einer falschen
Sicht und häuslichen Problemen leiden. Bettelt nicht Leute an, die selber
Bettler sind. Nur in der Tiefe der Stille könnt ihr Gottes Stimme vernehmen. Die
Stille ist die Sprache derer, die Selbstverwirklichung erlangt haben.
Ich bin immer bei euch; euer Herz ist mein Heim. Ein Herz voller Mitgefühl ist
der Tempel Gottes. Mein einziger Wunsch ist, dass ihr glücklich seid. Euer Glück
ist mein Glück. Ich kenne kein Glück, das von eurem getrennt wäre. Das Geheimnis
des Glücks liegt nicht darin, das zu tun, was wir gern tun, sondern das gern zu
tun, was wir tun müssen.
Wer die höchste Seligkeit sucht, sollte nicht hinter Sinnesfreuden herjagen. Nur
wer sich im Loslösen übt, indem er den Sinnen die Reize verweigert, nach denen
sie dürsten; nur wer tiefer in die Tiefen des Seins eintaucht, indem er daran
glaubt, dass er Tiefen besitzt; nur der kann das Hochgefühl begreifen, welches
die innere Ruhe vermittelt. Werdet still, wenn Ärger in euch aufsteigt, oder
erinnert euch an den Namen Gottes. Versucht nicht, euch an Dinge zu erinnern,
die eure Gedanken und Gefühle noch mehr entzünden.
Wenn ihr den Schlüssel im Schloss nach rechts dreht, öffnet es sich; dreht ihr
denselben Schlüssel nach links, ist es geschlossen. Ebenso könnt ihr eure
Gedanken der äusseren Welt zuwenden, dann sind sie eingeschlossen, gefangen,
verstrickt. Wendet ihr sie jedoch von den Sinnesobjekten ab, öffnet sich das
Schloss, und ihr seid frei. Achte auf deine Taten. Achte auf deine Gedanken.
Achte auf deinen Charakter. Achte auf dein Herz. Der gute Mensch, der sich zu
keiner Religion bekennt, ist ein wahrhaft religiöser Mensch.
Ich lasse Tränen der Freude aus euren Augen fliessen, und ich wische auch die
Tränen des Kummers weg. Wo immer und wann immer du an mich denkst, da werde ich
bei dir sein. Wann immer du nach mir rufst, werde ich antworten.
Macht euer Leben einer Rose gleich, welche in der stillen Sprache ihres Duftes
spricht.
II. Was uns Gott näher bringt
2.1. Liebe
Gott ist Liebe. Liebe ist Gott. Liebe erweckt im Menschen das Mitgefühl mit
allen Kindern Gottes. Sie macht ihn blind gegenüber Fehlern und Mängeln anderer
und aufmerksam für die eigenen. Sie erfüllt ihn mit Staunen und Ehrfurcht vor
den Werken Gottes und befähigt ihn, die Göttlichkeit überall und in allem zu
erkennen. Liebe sollte als der wahre Atem des Lebens betrachtet werden. Ihr
müsst Gott nur zwei Dinge darbringen: reine Liebe und selbstlosen Dienst.
Wahre Gottliebe ist das wichtigste Instrument, mit dem spiritueller Erfolg
gemessen werden kann. Sie verleiht Gesundheit, Wohlstand und Wohlergehen. Es
entspricht der Wahrheit, dass alle Herzen von dem einen und einzigen Gott
motiviert werden, dass alle Konfessionen den einen und einzigen Gott
verherrlichen, dass alle Namen in allen Sprachen und alle Formen, die der Mensch
sich vorstellen kann, den einen und einzigen Gott beschreiben. Liebe bedeutet
Geben und Vergeben. Selbstsucht bedeutet Nehmen und Vergessen.
Für diejenigen, die Einsicht ins Leben haben, hat alles seine richtige
Bedeutung. Für diejenigen, deren Augen offen sind, hat alles seinen Platz. Ich
bin du, du bist ich. Ihr seid die Wellen, ich bin der Ozean. Seid euch dessen
bewusst und seid frei, seid göttlich. Ich lebe in der Erfahrung, dass ich mit
allen eins bin. Meine Liebe strömt zu allen, und ich sehe in allen mich selbst.
Ich heile durch Liebe. Wenn ein Mensch meine Liebe aus der Tiefe seines Herzens
erwidert, vereinen sich meine Liebe und seine Liebe, und er wird geheilt und
verwandelt. Wenn es keine Antwort auf meine Liebe gibt, bleibt auch die Heilung
aus. Meine Liebe werde ich sogar auch dann geben, wenn du nicht darum bittest,
denn es ist dein Recht, daran teilzuhaben.
Pflicht ohne Liebe ist bedauernswert. Pflicht mit Liebe ist wünschenswert. Liebe
ohne Pflicht ist göttlich. Wenn ihr Liebe entwickelt, braucht ihr nichts anderes
zu entwickeln. Je mehr ihr urteilt, desto weniger liebt ihr. Das Kennzeichen
einer weisen Person ist unendliche Liebe.
Das Ziel von Weisheit ist Freiheit. Das Ziel von Bildung ist Vollkommenheit. Das
Ziel von Erziehung ist Charakter. Das Ziel von Wissen ist Liebe. Liebe zu
entwickeln, ist heutzutage die wichtigste Aufgabe. Allein diese Liebe kann die
Welt retten. Weite beständig den Horizont deines Mitgefühls aus. Tu Gutes, sei
gut, sieh das Gute.
Hingabe an Gott ist die Hauptquelle der höchsten Seligkeit. Nichts anderes kann
diese echte und dauerhafte Freude gewähren. Für Hingabe an Gott sind nur zwei
Dinge nötig: Glaube und Erfahrung. Beide sind in der Liebe verwurzelt.
Liebe, nicht Lust ist der Inhalt eines glücklichen Lebens. Mit Liebe könnt ihr
die Welt erobern. Beginnt den Tag mit Liebe. Füllt den Tag mit Liebe. Beendet
den Tag mit Liebe. Das ist der Weg zu Gott. Der Herr wird nur die lieben, welche
andere lieben. Liebt alle - dient allen!
Verschwende nicht Zeit mit Gedanken von "ich" und "mein". Alles gehört Gott!
Das Ego lebt vom Nehmen und Vergessen. Die Liebe lebt vom Geben und Vergeben
Liebe löst allen Egoismus auf. Seht in mir euch selbst, denn ich sehe mich in
euch. Ihr seid mein Leben, mein Atem, meine Seele; wenn ich euch liebe, liebe
ich mich selbst. Wenn ihr euch selbst liebt, liebt ihr mich. Ich habe mich von
mir selbst getrennt, um mich selbst zu lieben. Meine Geliebten, ihr seid mein
eigenes Selbst. Leicht ist es zu überwinden: Ärger durch Liebe, Bindung durch
Unterscheidung, Falschheit durch Wahrheit, Böses durch Gutes und Habgier durch
Nächstenliebe.
Die Stille ist die Sprache des spirituell Suchenden. Sanfte, süsse Sprache ist
der Ausdruck echter Liebe. Hass kreischt, Furcht quiekt, Stolz trompetet, aber
Liebe allein singt Wiegenlieder. Bevor ihr etwas sagt, fragt euch: Ist es
notwendig? Ist es wahr? Ist es liebenswürdig? Wird es jemanden verletzen? Ist es
besser als die Stille? Demut ist das Merkmal einer fortgeschrittenen Seele. Wenn
ihr wahre Dernut erlebt, werdet ihr wahre Liebe fliessen sehen, denn das eine
ergänzt das andere.
Selbst wenn ihr andere zu Beginn nicht lieben könnt, hasst sie nicht und
empfindet keinen Neid, missversteht nicht ihre Motive und bereitet ihnen keine
Sorgen. Was nützt es, den Herrn anzubeten und den Menschen, der Sein Ebenbild
auf Erden ist, nicht zu beachten? Liebe zu Gott muss sich als Liebe zum Menschen
ausdrücken.
"SUCHT NICHT NACH DER LIEBE, SONDERN GEBT SIE ! "
(aus Christus in Dir)
2.2. Dienst an Gott
Die Erfüllung des menschlichen Lebens besteht im Dienst, den der Mensch im
Geiste der Selbstlosigkeit leistet. Dienst ist der höchste Gottesdienst. Dienst
ist der Gottesdienst, den ihr dem Gott im Herzen eines jeden darbringt. Alles,
was wir tun, sollte in Gottesdienst umgewandelt werden; das ist das Geheimnis
des Erfolgs im spirituellen Leben.
Dienen, d.h. der Gebrauch von Zeit und Fähigkeiten zum Wohl der Gesellschaft,
ist die höchste Form der Verehrung, die Gott mit Seiner Gnade belohnen wird.
Hände, die helfen, sind heiliger als Lippen, die beten. Wenn ihr die Hand rührt,
um einem andern zu dienen und zu helfen, ihn zu trösten und zu ermutigen, dann
ist Gott mit euch. Bete nicht um Aufgaben, die deiner Kraft entsprechen. Bete um
Kraft, die deinen Aufgaben entspricht.
Studium ist Arbeit. Das Erforschen von Wert und Anwendbarkeit dessen, was
studiert wurde, ist Anbetung. Die Erfahrung von Gültigkeit und Wert dessen, was
praktiziert wurde, ist Weisheit. Arbeit ist Gottesdienst.
Gott wird dir gewähren, was du brauchst und verdienst; es ist nicht nötig zu
bitten, und es gibt keinen Grund zu murren. Sei zufrieden, sei dankbar für
alles, was geschieht, wann immer es geschieht. Nichts kann gegen seinen Willen
geschehen.
Es gibt viele Möglichkeiten, der Welt zu dienen. Ihr könnt ihr, wenn nicht
aktiv, so wenigstens durch eure heitere Gelassenheit dienen. Wenn ihr einem
hungrigen Kind Milch gebt oder einem frierenden Mitmenschen auf der Strasse eine
Wolldecke, dann legt ihr nur ein Geschenk Gottes in die Hände eines anderen
Geschenkes Gottes! Gott dient, aber Er erlaubt euch zu behaupten, ihr hättet
gedient.
Durch Dienen kann der Mensch erlöst werden. Der Mensch kann aber überhaupt keine
Erfolge für sich beanspruchen, denn alle sind nur Werkzeuge in den Händen des
Herrn. Der Weg zur Selbstverwirklichung führt über Liebe und Dienen. Es ist der
höchste Ausdruck der Liebe. Ihr müsst im Dienen aufgehen bis zum letzten
Atemzug. Ein Körper, der nicht dazu benutzt wird, anderen zu dienen, ist nichts
weiter als eine Leiche.
2.3. Mutterschaft
Durch Geburt und Tod, durch Mutterleib und Grab geht die Reise der
Reinkarnation. Wenn das Ziel erreicht ist, merkt der Pilger, dass er von sich
selber zu sich selber gereist ist. Mutterschaft ist deswegen das kostbarste
Geschenk Gottes. Die Mutter ist die Stütze des Heims, der Gesellschaft und der
Nation und so auch der ganzen Menschheit. Die Mütter entscheiden über Heil oder
Unheil eines Landes, denn sie bestimmen die Kraft seiner Seele. Wenn ihr wissen
wollt, wie fortgeschritten ein Land ist, dann beobachtet seine Mütter. Euer
Körper und euer Mutterland sind eins. Darum ist das Wohlergehen des Landes auch
euer Wohlergehen. Denkt immer daran.
2.4. Gnade Gottes
Die Gnade Gottes lässt sich nicht durch Verstandesgymnastik, durch
Yoga-Verrenkungen oder durch asketische Entbehrungen gewinnen. Liebe allein kann
sie anziehen: die Liebe, die keine Gegenleistung braucht, die kein Feilschen
kennt. Die Liebe, die freudig dem All-Liebenden als Tribut bezahlt wird. Auch
wenn ihr glaubt, dass ihr die Gnade Gottes mit Hilfe von Fasten-Übungen,
Gelübden, dem Beten von Rosenkränzen oder dem Opfern von Blumen verdienen könnt,
dann unterliegt ihr einem bedauerlichen Irrtum.
Gebt eure Pflichten in der Welt nicht auf. Aber tut sie mit dem Namen Gottes auf
den Lippen und bittet, dass die Gnade Gottes euren Geist erfülle. Wenn ihr, ohne
zu zögern, aufrichtig, beständig, froh und liebevoll all eure Fähigkeiten und
Kräfte dem Dienst an andern widmet, dann wird Gott sich mit spontaner Gnade in
euch und vor euch manifestieren. Wenn ihr die Gnade Gottes gewonnen habt, werdet
ihr mit so viel Stärke ausgestattet, dass ihr die schwierigsten Aufgaben
bewältigen könnt.
Wenn ihr erfolgreich seid, dann schreibt den Erfolg der Gnade Gottes zu, der
euch motiviert hat. Wenn Misserfolg eintritt, nehmt ihn als Ansporn für
vermehrtes Bemühen. Analysiert die Gründe für euer Versagen, und zieht Nutzen
aus dieser Erfahrung. Wenn ihr trotzdem scheitert, dann schreibt den Misserfolg
eurem eigenen Unvermögen zu.
Mit aufrichtiger Reue können alle Sünden weggewaschen werden. Gottes Gnade ist
die Antwort darauf.
Ein Leben ohne Wünsche macht den Menschen göttlich. Wer meine Gnade sucht, muss
Wünsche und Begierden abschütteln. Reichtümer sind eine verhängnisvolle
Versuchung. Sie sind die Wurzel menschlicher Knechtschaft. Der Wunsch nach
Erhöhung des Lebensstandards kann nie befriedigt werden.
2.5. Gottesname
Der Gottesname bringt euch näher an Gott. Denkt daran, dass der Name Gottes
heiliger ist als alle Heiligtümer. Er kann die niedere Natur verwandeln und so
reinigen, dass sie zu Nektar wird. Behaltet Seinen Namen immer auf der Zunge,
betrachtet Seine Herrlichkeit, wo immer ihr etwas Schönes hört oder seht;
betrachtet alles als Gott selbst, der sich in jeder Form bewegt. Widmet allen
materiellen Besitz und alle geistigen Fähigkeiten dem Dienst am Herrn.
Nehmt einen der zahllosen Namen Gottes auf. Nehmt den, der euch am meisten
anspricht, und die dazugehörige Form. Beginnt, den Namen von nun an zu
wiederholen. Das ist der königliche Weg, der Freude und Frieden verheisst. Der
Gottesname, den ihr gewählt habt, um den Herrn zu verehren, muss so beständig
von euch kommen wie der Atem.
Dafür ist viel Übung notwendig. Klarheit im Gesicht, Glanz in den Augen, ein
entschlossener Blick, ein edler Ausdruck, eine angenehme Stimme, grossherzige
Nächstenliebe, standhafte Güte sind Merkmale eines festen Willens, den Anblick
Gottes zu erlangen. Fahre fort, den Gottesnamen, den du gewählt hast, auf die
dir vertraute Weise zu verehren, und du wirst sehen, dass du mir immer näher
kommst, denn alle Namen sind mein, und alle Formen sind mein. Besonders in
diesem Zeitalter ist die Wiederholung des Heiligen Namens die wichtigste
spirituelle Übung. Statt eure Zeit und kostbare Energie mit eitlem Geschwätz zu
vergeuden, lasst die Zunge beständig Gottes Ruhm besingen und Seinen Namen
wiederholen.
Nehmt meinen Namen auf, und versenkt euch in seine Süsse; rollt ihn auf der
Zunge, schmeckt seine Essenz, vertieft euch in seine Herrlichkeit. Macht ihn zu
einem Teil eurer selbst, und werdet stark im spirituellen Leben. Das ist es, was
mich erfreut. Wenn du dich einmal an den Namen des Herrn gewohnt hast, der die
Süsse selbst ist, wird er all die in dir schlummernde Süsse erwecken. Wenn du
diese Freude einmal geschmeckt hast, kannst du keinen Augenblick mehr ohne sie
existieren. Sie wird so lebensnotwendig wie die Luft für die Lungen.
Ruft mich mit irgendeinem Namen, und ich werde antworten. Stellt euch mich in
irgendeiner Form vor, und ich werde mich vor eurem Auge zeigen.
2.6. Meditation
Die meisten Wege sind Umwege, so auch die Meditation; der direkte Weg aber ist
die Liebe. Niemand kann einem andern Menschen die Meditation beibringen. Es ist
möglich, Körperhaltung und Atemtechnik zu lehren, aber Meditation ist eine
Funktion des inneren Menschen. Kein Textbuch und kein Lehrer kann das
vermitteln. Sie schliesst eine tiefe subjektive Ruhe ein, das Leeren des Geistes
und das Sicherfüllen mit dem Licht, das vom göttlichen Funken im Innern ausgeht.
Meditiere über das Licht: Zuerst bist du im Licht, dann ist das Licht in dir,
zuletzt bist du das Licht.
Um sich über Leiden und Unglück zu erheben, sollte man meditieren und Gottes
Namen singen. Ohne Meditation ist es nicht möglich, den Geist zu kontrollieren
und zu beherrschen. Meditation ist wesentlich, um den Geist in das höchste
Bewusstsein zu tauchen. Wie beschäftigt ein Mensch auch sein mag, schaut ihm zu
- er verzichtet nicht auf Frühstück, Mittagessen oder Abendessen! Ebenso sollte
man sich um seine spirituelle Nahrung kümmern. Man sollte feste Zeiten haben
sowohl für das Gebet wie auch für die Meditation.
Macht den Körper eurem Willen gefügig. Gebt ihm nie nach und folgt nie seinen
Launen. Seid bereit, ihn beiseite zu legen. Beschliesst, ihn unter strikter
Kontrolle zu halten. Ihr müsst sorgfältig mit eurem Körper umgehen und ihn mit
steter Aufmerksamkeit trainieren. So werdet ihr Tugenden entwickeln, und der
Körper wird für Meditation und spirituelle Disziplinen vorbereitet.
III. Was uns von Gott fern hält
Die Liebe zu sich (Ego) und zur Welt, d.h. die falsche Liebe, ist die "Hölle"
und die Quelle aller Krankheiten. Dagegen ist die Liebe zu Gott und zum Nächsten
die richtige Liebe d.h. der "Himmel" und die Voraussetzung aller Heilungen.
Emanuel Swedenborg
3.1. Egoismus und seine Früchte
Der Mensch minus Ego ist Gott. Ihr seid mit einem Ziel geboren: zu sterben. Der
einzige Zweck eures Daseins ist die Kreuzigung des Egos auf dem Altar des
Mitgefühls, und das kann am besten durch Dienen geschehen. Das bedeutet, das Ego
zu töten. Der Tod ist süsser als die Fessel der Unwissenheit. Wenn eine Linie
durch das "I" (englisch "ich") gezogen wird, wird es zum Symbol des Kreuzes. Was
gekreuzigt wird, ist das Ego. Dann zeigt sich die göttliche Natur ohne
Einschränkungen.
Das Ego wird am leichtesten durch Hingabe an Gott zerstört, durch das Betrachten
der Herrlichkeit des Herrn und durch Demut und Dienst an andern, welche die
Kinder des Herrn sind. Widmet alles, was ihr habt - Fähigkeiten, Intelligenz,
Besitz - dem Dienst an Gott. Dann wird euer Ego ausgelöscht werden.
Richtet alle Wünsche und Bindungen auf Gott. Er allein ist ewig, und Er allein
ist die Quelle aller Freude. Im übrigen: Liebt ein Ding nur als ein Ding, liebt
ein Tier nur als ein Tier, liebt einen Menschen nur als einen Menschen. Liebt
Gott total.
Solange noch eine Spur Ego in euch ist, könnt ihr die Welt nicht klar sehen.
Egoismus wird zerstört, wenn ihr euch beständig sagt: "Er ist es, nicht ich. Er
ist die Kraft, ich bin nur das Instrument". Liebe ist Selbstlosigkeit, und Ego
ist Lieblosigkeit. Sorgen sind Früchte des Egoismus. Wenn der Egoismus
schwindet, verschwinden auch die Sorgen. Liebe löst allen Egoismus auf. Liebe
ist Gott.
"Was macht euch glauben, dass "Tun" so wichtig ist? Seid gleichmütig, dann
braucht ihr euch keine Sorgen über Tun oder Nichttun, über Erfolg oder
Misserfolg zu machen. Euer Gleichgewicht wird von beidem unberührt bleiben.
Das Geheimnis der Befreiung vom Ego liegt nicht im Beten von Rosenkränzen und in
geheimnisvollen Formeln, sondern im Dienen und Lieben. Spirituelle Disziplin be-
deutet einfach, einen Spiegel vor das wahre Selbst zu halten. Wenn der Spiegel
blank und gut poliert ist, enthüllt er das Selbst, und das ist
Selbstverwirklichung.
Ihr müsst durch die Hammerschläge von Freude und Kummer gehärtet werden, so dass
ihr von den Launen des Schicksals unberührt bleibt. Ihr müsst euer Urteil dem
Herrn überlassen, dann wird der Herr die ganze Verantwortung übernehmen und euer
Beschützer, euer Führer und eure innere Antriebskraft sein.
3.2. Das Streben nach höherem Lebensstandard und Macht
Das Ideal eines hohen (und immer weiter wachsenden) materiellen Lebensstandards
hat die Gesellschaft übel zugerichtet. Wir brauchen Moral, Demut, Verzicht und
Mitgefühl, so dass die Gier nach Luxus und masslosem Konsum zerstört wird. Dinge
zu verschwenden, heisst, Gott zu verschwenden. Verschwende keine Nah- rung!
Nahrung ist Gott.
Die Leute trachten nur nach den Früchten der Macht. Sie drücken sich um die
Verantwortung, welche die Macht mit sich bringt. Macht wird angestrebt, aber die
Bürde, die damit verbunden ist, heisst man nicht willkommen. Das Chaos und das
Elend in der heutigen Welt sind das Werk jener Menschen, die in Machtpositionen
aufgestiegen sind, ohne ihrer Verantwortung gerecht zu werden.
Der Schrei nach Gleichheit, der jetzt von vielen Leuten als Slogan benutzt wird,
ist ein leerer und bedeutungsloser Schrei; denn wie kann der Mensch, der eine
Vielfalt von Impulsen, Fähigkeiten, Tendenzen und Haltungen von seinen Vorfahren
und von seiner eigenen Vergangenheit ererbt hat, durchwegs von gleicher Art
sein?
Was wir brauchen, ist Verzicht im Handeln, nicht Verzicht auf das Handeln. Der
Mensch ist nicht geboren, um nach Nahrung (und Geldmitteln) zu suchen. Der
Mensch ist geboren, um die Seele (Gott) zu suchen.
Wozu braucht ihr eine Gottesdienst-Versammlungshalle? Macht eure Häuser zu
geweihten Stätten. Beeindruckt andere mit eurer Demut, eurer sanften Sprache,
eurer Liebe, eurem Glauben und eurer Wahrhaftigkeit; dann werden sie in
grösseren Scharen zu Gläubigen werden als in irgendeiner Tempel-Halle.
Mit dem Besitz ist es wie mit der Grösse deiner Schuhe. Wenn die Schuhe zu gross
sind, kannst du nicht gehen. Sind sie zu eng, kannst du sie nicht tragen. So ist
es wünschenswert, nur so viel Besitz zu haben, wie die elementaren
Lebensbedürfnisse erfordern. Besitztümer sind nicht die rechten Bindungen. Der
Mensch kann seinen Anspruch auf den Besitz innerer Werte nur unter Beweis
stellen, indem er selbstlos dient, ohne Gedanken an weltliche Belohnung.
Die Reichen müssen ihre Wünsche opfern, damit die Armen sich das
Lebensnotwendige verschaffen können.
3.3. Mangelndes Gottvertrauen, böse Zunge
Seid sehr vorsichtig mit dem, was ihr sagt. Tiere haben Hörner. Insekten haben
Stacheln. Andere Tiere haben Krallen oder Giftzähne. Die grösste Angriffswaffe
des Menschen jedoch ist seine Zunge. Die Wunden, welche die Zunge schlägt,
können kaum geheilt werden; sie schmerzen und eitern lange Zeit im Herzen.
Es ist äusserst wichtig, seine Worte unter Kontrolle zu halten. Übermässiges
Reden sollte vermieden werden. Unsere Sprache sollte sanft und voll guter
Absicht sein. Ein Ochse, der sich dem Joch nicht beugt, ein Pferd, das den
Zügeln widerstrebt, ein Auto ohne Bremsen und ein Mensch, der keine
Selbstbeherrschung kennt, gehen gleichermassen ihrem Verderben entgegen.
Lasst euch nie von Trägheit oder Verzweiflung überwältigen. Ertragt Verluste und
Kummer mit einer gleichmütigen Haltung. Das wird euren Charakter stärken. Wenn
ihr etwas Gutes tut, tut ihr das für euch selbst. Wenn ihr jemandem etwas
Schlechtes zufügt, denkt daran, dass ihr damit euch selbst verletzt.
Nehmt die Welt, wie sie ist. Erwartet nie, dass sie euren Bedürfnissen und
Massstäben entspricht. Die Wichtigkeit von Wahrheit, rechtem Tun und Moral zu
erkennen, aber unfähig zu sein, sie in die Praxis umzusetzen, ist die grösste
Sünde. Ein reiner Gedanke aus einem reinen Herzen ist besser als eine
Gebetsformel. Die Vernunft kann sich nur durchsetzen, wenn verschiedene
Meinungen ohne Erheben des Tones geäussert werden. Wenn ihr euch nicht über die
Angelegenheiten der Welt erhebt, werden sie sich über euch erheben.
Übt euch im Schweigen denn die Stimme Gottes kann nur dann im Herzen vernommen
werden, wenn die Zunge still ist. Urteile nicht über andere, denn wenn über
jemand anderen geurteilt wird, bist du selbst der Verurteilte.
Statt Fehler anderer zu suchen, überprüft euch selber auf persönliche Mängel,
die korrigiert werden sollten. Es ist weit besser, eure persönlichen Fehler
auszurotten, falls ihr welche habt, als Hunderte von Fehlern in anderen zu
entdecken.
Verleumde oder verletze niemanden, denn du verleumdest dabei mich, der ich in
ihm bin. Gott verleugnet niemanden; nur du bist es, der Gott verleugnet. Von
andern schlecht zu reden, bedeutet, das Göttliche schlecht zu machen. Wenn ihr
einen bestimmten Menschen nicht mögt, überlasst ihn sich selbst, kümmert euch
nicht um ihn! Warum ihn der Kritik aussetzen und schlecht über ihn reden? Ihr
kennt euch selber nicht, wie könnt ihr also wissen, wie andere sind?
Kritisiert nicht andere, indem ihr dauernd auf ihre Fehler deutet. Wenn ihr euch
genau prüft, werdet ihr feststellen, dass die Fehler, die ihr in andern seht, in
euch selber liegen. Wenn ihr euch korrigiert, wird auch die Welt gut. Suche nach
deinen eigenen Fehlern und nach den Verdiensten der anderen. Die Fehler von
anderen zu suchen, ist eine schreckliche Sünde.
Die Formen mögen sich unterscheiden, aber der innewohnende Geist ist ein und
derselbe in allen. Deshalb solltet ihr niemandem gegenüber böse Absichten hegen.
Vergesst, was ihr vergessen sollt, und vergebt, was ihr vergeben sollt. Ihr
müsst tief ins Meer tauchen, um die Perlen zu finden. Was nutzt es, in den
Wellen am Ufer herumzuplanschen und zu behaupten, das Meer berge keine Perlen?
Das Unheil, das die Menschheit befallen hat, wird abgewendet werden. Ein neues
Goldenes Zeitalter wird anbrechen. Ich werde nicht scheitern. Es liegt nicht im
Wesen von Avataren (Gottesboten) zu scheitern.
Ihr mögt grosse Worte machen, aber ihr werdet nicht an eurer Zunge gemessen,
sondern an euren Handlungen und eurer Haltung. Erteilt keine Ratschläge ohne die
Autorität, die aus praktischer Erfahrung kommt. Wenn dir deine Fehler
vorgehalten werden, entwickle keinen Groll. Prüfe sorgfältig dein eigenes
Benehmen, und gehe mit Dankbarkeit daran, dich zu verbessern. Unser Zorn ist
unser grösster Feind, und unsere Ruhe ist unser Schutz.
Unsere Ruhe und Freude ist unser Himmel, und unsere Sorgen und unser Zorn und
Stolz sind unsere Hölle. Der Stolz ist einer der schlimmsten Feinde des
spirituellen Lebens, da er zur Eibildung führt. Wenn ihr eingebildet seid, seid
ihr Anhänger der falschen Sache. Es genügt nicht, äussere Handlungen aufzugeben,
welche der Befriedigung sinnlicher Wünsche dienen, auch die inneren Begierden
müssen ausgemerzt werden.
Des Menschen Unmenschlichkeit gegenüber seinesgleichen drückt sich in Form von
Naturkatastrophen aus, wie z.B. Erdbeben. Tue nicht anderen etwas an, von dem du
nicht willst, dass es dir angetan wird, denn der andere bist in Wirklichkeit du.
3.4. Irrtümer beim Wünschen und Lernen
Lesen ist nicht genug. Ihr mögt Meister im Kommentieren von Texten und fähig
sein, über diese mit grossen Gelehrten zu diskutieren und zu argumentieren, aber
ohne den Versuch zu praktizieren, was sie lehren, ist das Lesen
Zeitverschwendung. Zeitverschwendung ist Lebensverschwendung.Das blosse Lesen
eines Buches wird noch keine Unterscheidungskraft verleihen; es muss im
täglichen Leben in die Praxis umgesetzt werden. Was nur zum Zeitvertreib gelesen
wird, wird von der Zeit vertrieben, und nichts bleibt zurück.
Die Menschen leiden, weil sie alle möglichen unvernünftigen Wünsche haben und
sich nach deren Erfüllung sehnen, aber darin scheitern. Wenn ihr mit der
richtigen inneren Einsicht die Natur und alle geschaffenen Objekte betrachtet,
werden die Bindungen wegfallen. Bindungen an die Natur sind begrenzt, aber die
Bindung an Gott, die sich entwickelt, wenn das innere Auge sich öffnet, ist
unbegrenzt.
Ihr müsst alle euch gegebenen Talente in andächtiger und demütiger Weise
gebrauchen. Bis dahin habt ihr kein Recht, die Hilfe des Herrn in Anspruch zu
nehmen und um sein Eingreifen zu bitten.
Ihr dürft nicht sein wie ein Löschpapier welches alle Leidenschaften, Gefühle,
Freuden und Sorgen aufsaugt. Ihr müsst sein wie der Lotos, welcher seine Blüte
entfaltet, wenn die Sonne am Himmel aufsteigt, und sich weder vom Schlamm, aus
dem er wächst, noch vom Wasser, welches ihn nährt, berühren lässt.
3.5. Falsche Lebensauffassung
Tut alle Arbeit wie Schauspieler in einem Theaterstück, indem ihr eure Identität
davon getrennt haltet und sie nicht mit eurer Persönlichkeit oder eurer Rolle
verbindet. Denk daran, das Ganze Leben ist nur ein Spiel, und der Herr hat dir
darin eine Rolle zugeteilt. Spiele deine Rolle gut; damit ist deine Pflicht
erfüllt. Er hat das Spiel entworfen, und Er erfreut sich daran. Die Zeit wird
kommen, da dieser Traum sich verflüchtigt. Für jeden von uns muss eine Zeit
kommen, wo wir erkennen, dass das ganze Universum nur ein Traum war, und dass
die Seele unendlich viel besser ist als ihre Umgebung. Es ist nur eine Frage der
Zeit, und Zeit bedeutet nichts in der Unendlichkeit.
Nichts wird vom Ballast eures Gemüt abgelegt. Deshalb brodeln Kummer, Angst und
Elend weiter in ihm. Wenn ihr nur das Gemüt lehren würdet zu verzichten, könntet
ihr zu spirituell heiteren Menschen werden. Nur der Mensch, der sein
Eigeninteresse aufgibt das Glück der andern als sein eigenes Glück betrachtet
und sich ihrem Wohlergehen widmet, ist ein wahrhaft selbstloser Mensch.
Duldet alle Arten von Menschen und verschiedene Meinungen, alle Einstellungen
und Besonderheiten. Die Schule, das Heim und die Gesellschaft sind alle
Übungsplätze für Toleranz.
Ein Boot ist dafür bestimmt, im Wasser zu schwimmen, aber das Wasser darf nicht
ins Boot gelangen. Ebenso sind wir dafür bestimmt, in der Welt zu leben, aber
die Welt darf nicht in uns eindringen.
Alles Chaos in der Welt kommt daher, dass die Menschen ein Doppelleben führen.
Sie sagen etwas, tun aber etwas anderes. Es sollte Einheit bestehen zwischen
Gedanke, Wort und Tat. Nichts kann so wie die Stille die Unrast des Herzens
besänftigen. Heisst Enttäuschungen willkommen, denn sie härten euch und prüfen
eure Seelenstärke. Ihr sucht zu viel Information und zu wenig Transformation.
Einfach ein Buch nach dem anderen zu lesen, dient keinem Zweck, aber es genügt,
eine einzige Zeile aus irgendeinem spirituellen Buch in die Tat umzusetzen, um
euch verwandelt aus einer Ewigkeit der Finsternis, der Unwissenheit und des
Hungers nach Licht zu erretten.
*******
"Durch Erkennen nehme ich Gott in mich, durch die Liebe gehe ich ein in Gott...
Gott und ich, wir sind eins im Wirken: Er wirkt, und ich werde."
Meister Eckhard
"Dem richtigen Begriff von Gott gehört die erste und höchste Priorität. Ob die
weitere Reihenfolge unserer Erkenntnisse und Schlussfolgerungen wahr oder falsch
ist, dies alles hängt von der Richtigkeit dieser ersten Vorstellung ab."
Emanuel Swedenborg
Zur Person von Satya Sai Baba
Er selbst hat erklärt, dass er ein Avatar sei, der gekommen ist, um die
Menschheit vor der Vernichtung zu bewahren. Er hat erklärt, dass er derjenige
sei, der Jesus Christus auf die Erde gesandt hat, dass er der Kosmische Christus
sei und weiter, dass er in früheren Inkarnationen Rama und Krishna gewesen sei.
Mit vierzehn Jahren legte er seine Schulbücher zur Seite und gab seiner Familie
bekannt, dass er nun sein Werk beginnen müsste, weil seine Anhänger auf ihn
warteten. Seine ersten Anhänger versammelten sich und er begann das "Wasser des
Lebens" seiner Lehre über sie auszugiessen.
Da es in Indien üblich ist, seinem Guru aus Dankbarkeit Geschenke zu machen,
erklärte er gleich zu Beginn, dass er keine Geschenke annehme. Er gab den
Menschen jedoch die Möglichkeit, an seinem Werk teilzuhaben. So wurde das erste
Spital gebaut, dem weitere folgten. An dem Ort, wo er war, wurden die ersten
Schulen ins Leben gerufen, die seinen Namen tragen. Nun gibt es überall in
Indien Schulen und Universitäten, in denen nach seinem ganzheitlichen
Erziehungsprogramm unterrichtet wird, das auch das Spirituelle mit einschliesst
und die Menschlichen Werte zur Grundlage hat. In vielen Ländern sind seither
identische Erziehungs-Richtlinien auf staatlicher Ebene als verbindlich erklärt
worden, und weitere Länder folgen ständig.
Sathya Sai Baba spricht "Telugu". Bald wurde seine Lehre ins Englische übersetzt
und in Büchern und Broschüren herausgegeben. Heute ist seine Lehre in allen
Sprachen erhältlich, denn seine Anhänger sind über die ganze Welt verstreut. Von
Anfang an erklärte er, dass er nicht gekommen sei, um eine neue Religion zu
gründen, sondern "um die alten Strassen zu Gott wieder instand zu setzen". Eine
weltweite Organisation entstand, die seinen Namen trägt und die dem Dienst an
den Menschen geweiht ist. Jeder kann Mitglied werden, wenn er sich dazu
entschliesst, seine Worte in die Tat umzusetzen. Mit dem Singen von heiligen
Liedern begann es, aber bald kamen andere Aktivitäten dazu.
So umfasst heute das Arbeitsprogramm neben den eigenen spirituellen Bemühungen
vorwiegend soziale Ziele wie die Ausbildung von Kindern, Jugendlichen und
Erwachsenen in den Menschlichen Werten, Einsätze in Spitälern, Gefängnissen,
Altersheimen und ähnlichen Institutionen, Betreuung von Randgruppen, für die
keine öffentliche Stelle mehr verantwortlich ist, und private Verantwortung in
Familie, Nachbarschaft, Gemeinde und Staat. Die Sathya Sai Organisation ist die
einzige international tätige Körperschaft in der keine Entschädigungen
ausgerichtet werden. Alle Unkosten werden von den Mitgliedern selber getragen.
So wird auch der ganze Betrieb des Ashrams aus freiwilliger Mitarbeit
organisiert. Den fünfundsiebzigsten Geburtstag "seines Körpers", wie Sathya Sai
Baba es nennt, am 23. November 2000, haben Menschen in Puttaparthi gefeiert. Die
Zeit naht, dass er sich der Welt zu erkennen gibt und sich die Prophezeiungen
erfüllen werden, in denen es heisst: "Jedes Auge wird ihn sehen, jedes Ohr wird
ihn hören" und: "Er wird den Frieden der Nationen in seinen Flügeln tragen."
Staunend werden viele erkennen, dass da still und leise "das Wasser des Lebens"
in alle Teile der Welt gerieselt ist.
"Gott ist der Ozean, ihr seid die Tropfen in seinen Wellen." "Mein Leben ist
meine Botschaft - euer Leben ist meine Botschaft." Sathya Sai Baba
Es ist zu erkennen, dass er von Anfang an "den Gruppen-Avatar" im Sinn hatte,
durch den er in der Welt wirken und in Erscheinung treten will. (Teilweise
übernommen aus seinem Lebenslauf in:)
http://www.rosenkreis.ch/baba_info.htm
"An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen." (Matth. 7,16.)
Info-Hefte:
Das 1. Heft dieser Reihe: "Perlen der Weisheit" sowie diverse Informationshefte
über Gott, Unsterblichkeit, Buddhismus, geistige Heilung, Selbstverwirklichung,
Zeiten-Ende u.a., die dem Leser seine Suche nach der wichtigsten (oft
vergriffenen) Literatur ersparen sollten, sind erhältlich bei:
Dr.med.vet. Anton Rajmon, Sprüngli-Weg 9, 8802 Kilchberg
Tel. 01 715 48 15, Fax 01 715 64 03, e-mail rajmon@gmx.ch
Weitere Literatur wird selektiv gesammelt.
Quellen:
http//www.rosenkreis.ch/dokumente/html/zitate.htm
Homepage der Sathya Sai Baba Organisation Deutschland
http://www.sathyasai.de
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