Dr. Anton Rajmon


Die Mission meiner Homepage sollte keine Monolog-Seite eines Besserwissers sein sondern ein kostenloser überkonfessioneller Wegweiser zum " (ohne die konfessionellen Scheuklappen und selbstgebaute geistige Hindernisse und Vorurteile) für alle diejenigen, welche ihr wahres Wesen und den tiefen sinn ihrer Weltexistenz suchen.

Die "Methoden" der Gottsuche

1. Durch Selbsterfahrung (Innenschau) - Buddhismus und Hinduismus - esoterische Glaubensrichtungen

2. Der Glaube im Auftrag eines Propheten - Judentum (Moses), Islam (Mohammed) - exoterische Glaubensrichtungen

3. Der Glaube als Zwang eines staatlich-kirchlichen Machtmonopols von den römischen Kaisern Konstantin und Justinian (die alle zum Urchristentum zurück wollenden Christen ermordet haben) = Schein-Christentum. (Entspricht der Fortsetzung der heutigen Machtpolitik Vatikans.)

Wegweisung 1: "!"

Der Auftrag standschon auf dem Apolo-Tempel in griechischen Theben vor mehr als dreitausend Jahren. Damals reiste Thales von Milet, ein Hobby-Mathematiker und Gründer der griechischen Philosophie (einer der sieben griechischen Weisen nach Daskalos), oft als Händler nach Ägypten und schaute sich dort (vielleicht wegen seinem Hobby) auch in den damaligen Priester- Schulen um. Die ausgewählten Adepten mussten, unter anderem, auch durch einen Scheintod gehen, um mit der grössten Überraschung festzustellen, dass es in ihnen nicht Tod, nur Licht und Leben gibt. Und dieses Licht war ein kleiner Funken von dem grossen Licht am Himmel, von dem Sonnengott RA.

Von diesem Licht (Gott) im Innen (Atman ist Brahman) wussten auch die Weisen (Rishis) der ältesten Religion der Erde, der Veden in Indien. Ihr Wissen war damals aufbewahrt von der Priesterklasse der Brahmanen (Brahmanismus).

560 Jahre vor Christus, wurde mit 29 Jahren der (gest. 480 ) zum Wanderasketen und fand durch tiefe Meditation den Weg der Loslösung von der Welt durch . Deswegen erwachte er zu einem neuen "Buddha". Das Wort Buddhist bedeutet im Sanskrit "der nach innen schauende".

Hauptinhalte des Buddhismus sind die "vier heiligen Wahrheiten": Das ganze Leben ist Leiden - Geburt, Krankheit und Tod). Körperliche Berührung erzeugt Triebkräfte und Geistesregungen, die zu einer Ursachenkette führen. Die Taten verlangen eine Taten-Vergeltung, die zu immer währender Wiedergeburt führt. Die Aufhebung des Leidens ist nur im "Nirwana" möglich, d.h. in einem ursprünglichem Zustand des natürlichen "dipoligen" Geistes, vor seiner Senkung in die Materie und von jeder Bindung an die Welt, d.h. an die Unwissenheit, Begierde und das eigene Ego. Der Weg zum Nirwana ist achtgliedrig: Tugendhafter Lebenswandel, Anerkennung der 4 heiligen Wahrheiten, Entsagung, Reden und Handeln, das keinem Leid antut, rechtes Streben und Überwinden der Leidenschaften und Begierde durch Meditation.

Diese präzise psychologische Analyse des Lebens entspricht genau der heutigen Entwicklungsstufe des 4. kosmischen Tages unseres Universums, dem "Ist-Zustand", in dem wir jetzt leben. Dagegen ist "Der neue Himmel aus dem menschlichen Geschlecht" (Swedenborg) die christliche Vision ("Ich mache alles neu") eines zukünftiges Zeitalters, dem zu erstrebendem "Soll-Zustand".

(Links: Buddhismus, Swedenborg )

Die katholische Kirchen benützt das Wort "christlich" hauptsächlich im Sinne ihres Machtanspruches über den Teil der Weltbevölkerung, den sie durch ihre Missionstätigkeit in den zwei Jahrtausenden erfolgreich kolonialisiert hat. Es war die Fortsetzung der Machtkämpfe um die Erhaltung und Ausdehnung des römischen Imperiums um den Mittelmeerraum, welche auch an den ökumenischen Konzilen von Nicäa (unter dem Kaiser Konstantin) und Konstantinopel (unter dem Kaiser Justinian) weitergeführt wurden. An diesen Konzilen entstanden auch die heutigen unwahren, die christlichen Kirchen schädigenden Glaubensdogmen, vor welchen selbst die mittelalterlichen Reformatoren später stehen geblieben waren.

1. Konzil von Nicäa

Das erste ökumenische Konzil der christlichen Kirche wurde 325 abgehalten und von dem römischen Kaiser Konstantin I. einberufen - zwölf Jahre nachdem er im Römischen Reich das Christentum zugelassen hatte. Das Konzil sollte die Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit dem Arianismus (eigentlich "Origenismus") um die Wesensart Jesu Christi beilegen. 318 der insgesamt 1800 Bischöfe des Römischen Reiches nahmen an dem Konzil teil. Die Kirche übernahm als offizielle Position das Nicänische Glaubensbekenntnis, das Christus als wesensgleich mit Gott definierte. Das Konzil legte weiterhin fest, dass das Osterfest am Sonntag nach dem jüdischen Passah Fest gefeiert werden sollte.

Der Kaiser Konstantin Grösse

wurde als Sohn von Constantius, des Kommandeurs der Prätorianer von Kaiser Maximian und seiner Lebensgefährtin, der ehemaligen Stallmagd Helena geboren. Konstantin musste als Geisel zu Diocletian in die oströmischen Provinzen, als sein Vater zum Cäsar ernannt wurde. Konstantin kehrte zu seinem Vater zurück, nachdem der zum Augustus ernannt wurde. Im gleichen Jahr starb sein Vater. Konstantin wurde von den Truppen zum Kaiser ausgerufen. In Rom ernannte man Gegenkaiser und es kam zu Kämpfen zwischen den Regierenden. Die wichtigste Schlacht war dabei sein Sieg über den Mitkaiser Maxentius an der Milvischen Brücke.

Während noch unter Diokletian (240-316 n.Chr.) grosse Christenverfolgungen stattgefunden hatten, wendete sich Konstatin dem Christentum zu. Anders als bei seiner Mutter Helena, die überzeugte Christin war, war die Hinwendung zum Christentum bei Konstantin nicht durch seine Bekehrung und Glaubenstiefe begründet, als vielmehr aufgrund seiner Machtziele. Das Christentum zeigte sich bisher resistent gegen alle seine Vernichtungsversuche und wurde schon im ganzen Reich weit verbreitet und anerkannt. So zeigte es sich am besten geeignet als ein einheitlicher "ideologischer" staatlicher Überbau.

Konstantin hatte sofort nach dem Tod des Vaters seine Mutter, die bereits Christin war, zu sich an den Hof gerufen und sie später zur Kaiserin ernannt. Konstantin selbst liess sich erst am Sterbebett taufen. Er verlegte im Laufe seines Lebens, den Regierungssitz von Trier nach Serdica, und schliesslich nach Konstantinopel, das unter seinem Namen eine Neugründung erlebte.

Konstantin hinterliess zahlreiche Bauwerke, unter anderem den Vorgänger des Petersdomes in Rom, die Grabes- und Geburtskirche sowie den Trierer Dom (gebaut über dem von Helena von Jerusalem gebrachten Kleid Jesu) und ausserdem zahlreiche weltliche Bauten, ganz zu schweigen von dem fast völligen Neubau einer ganzen Stadt Konstantinopel, unter ungeheuren finanziellen Anstrengungen.

Alle seine Handlungen waren geleitet vom Ziel, seine Macht auszubauen; alle Mitkaiser, seinen Schwiegervater, seinen ersten Sohn und selbst seine zweite eigene Frau, liess er zu diesem Zweck ermorden. Ausserdem auch zahlreiche entfernten Verwandte, die angeblich an seinen Umsturzversuchen beteiligt waren. Trotz seinen Verbrechen haben die Entscheidungen Konstantins die Geschichte der Kirche und Europas bis heute geprägt.

Die Tatsache, dass er erst kurz vor seinem Tod getauft wurde, beruht darauf, dass man damals glaubte, bei der Taufe die völlige Lossprechung von den begangenen Sünden zu erfahren. Deshalb war es für einen weltlich eingebundenen Herrscher interessant, sich erst auf dem Sterbebett taufen zu lassen. Aus dem gleichen Motiv, von seinen zahlreichen Sünden frei gesprochen zu werden, schenkte er noch dem Bischof von Rom (Silvester I.) grossen Landbesitz sowie seinen Palast (den heutigen Vatikan) und machte ihn damit indirekt zum Papst.

Das Leben dieses römischen Kaisers ist die Grundlage zahlreicher Errungenschaften und Sachverhalte, die bis heute in hohem Masse unser Leben bestimmen. Hier nur ein paar Beispiele:

Er ist verantwortlich für die Entstehung des katholischen und des orthodoxen Christentums. Der Termin für das Osterfest wurde unter seiner Regierung festgesetzt. Konstantin machte den arbeitsfreien Tag, den Tag des Saturns, den Samstag zum Vorabend des Sonntags und den Sonntag zum freien Tag. Ausserdem erhielt unter seiner Regierung der Sonntag den Namen "dies dominicus " - "Tag des Herrn". Er erfand den Rang und Titel des Grafen, trennte das militärische und zivile Beamtentum, befreite die Kirche von der Steuer und führte die Kirchensteuer ein.

Konstantins Leben wird uns in erster Linie von zwei Autoren seiner Zeit, Lactanz und Eusebius Pamphilus von Cäsarea, geschildert. Er ist eine der vergessensten und gleichzeitig der viel diskutiertesten Gestalten der Menschheit.

Kaiser Justinian

geboren um 483 regierte von 527 bis zu seinem Tod 565. Während fast seiner gesamten Regierungszeit führte Kriege gegen die Perser, Hunnen, Slawen, Goten und Vandalen, die Anhänger der Origenes-Lehre waren. Justinian erreichte die gewaltsame Wiedervereinigung des Römerreiches, eroberte durch seinen Feldherrn Belisar Nordafrika, und Italien und überstand zahlreiche Revolten und Verschwörungen. Das zweite Konzil von Konstantinopel wurde von ihm einberufen und fand 553 statt. Der Zweck war die Schlichtung theologischer Streitfragen. Es handelte sich um Streit (im 5. und 6. Jahrhundert), dass es in der Person Christi nur eine, nämlich die göttliche Natur gebe; der Mensch Jesus habe sich in den göttlichen Christus verwandelt. Damit wurde der inzwischen in der Kirche entstandenen Lehre von der göttlichen und menschlichen Doppelnatur Christi widersprochen.

Das Konzil begann am 5. Mai 553. Vor der offiziellen Konzils-Eröffnung fanden erneut Verhandlungen über Origenes und seine Lehre statt, die dem katholischen Machtmonopol im Wege stand:

Das Gute ist einfach und klar (sagt Origenes); verwirrend vielfältig aber ist das Schlechte. Einfach ist die Wahrheit; vielfältig ist die Lüge. Einfach ist die Gerechtigkeit; vielfältig sind die Möglichkeiten, sie zu erheucheln... einfach ist Gottes Wort; vielfältig aber ist das Gott entfremdete Wort.

Bereits im Verlauf des zweiten Jahrhunderts begannen Bischöfe = Aufseher (von episkopos) und die Verwalter (Diakone oder Priester) die Gemeinden zu beherrschen und waren vor allem an einem möglichst grossem Zustrom zahlender »Schafe« interessiert. Dadurch büsste das frühe Christentum seine innere Strahlenkraft ein. Rituale wie die Säuglingstaufe, das rituelle Messopfer oder die von Priestern abgenommene Ohrenbeichte traten an die Stelle der Geisttaufe Erwachsener, des gemeinsamen Liebesmahls oder der Aussöhnung zwischen Streitenden. Der Glaube wurde verwässert, Christus als eine Art antiker Mysterien-Gott hingestellt, der dem Menschen ohne eigenes Zutun alle Sünden abnehmen kann – vermittelt nur durch die Priester. Der Origenes missbilligte diese Entwicklung und vertrat das ursprüngliche Christentum.